Im Begriff „Formularwesen“ steckt der wahre Kern vom „Wesen“ eines Formulares: Hübsch anzusehen oder arg aufgetakelt? Einladend oder abstoßend? Hilfreich oder übergriffig?

Zugegeben, exzellenter Formularsatz ist aufwändig in der Realisierung und es erfordert die Expertise der Auftraggeberin, um ein medienneutrales Formularwesen zu entwickeln. Last not least bedarf es – mit Blick auf die Costumer Experience – an Empathie für den User, um die Pflicht in Kür zu transformieren.

TOUCHPOINTS UND USABILITY

Formulare sind die kritischen Touchpoints zwischen zwei Parteien, die gerade zueinander finden: Käufer und Verkäufer, Kundin und Bänker, Architekt und Baufrau, Bürger und Amt, Patientin und Klinik .... Make it or break it!

Als Marketingverantwortliche/r wissen Sie, dass die genialste Kampagne nichts einbringt, wenn auf „Interest“ und „Desire“ keine „Action“ folgt. Das beste Verkaufsgespräch, jede Einwilligung, sogar jedes Feedback kann am Formularwesen scheitern. Die perfekte Userstory endet, wenn in der Anbahnung oder im Abschluss abschreckende Webformulare zu hohen Ausstiegsraten führen.

DIGITALISIERUNG UND ALLCHANNEL

Formulare definieren Geschäftsprozesse. Ein sauber aufgesetztes Formular-Projekt offenbart Brüche im Workflow und Schwachstellen in der Costumer Journey. Gelingende Digitalisierung erfordert ein Formularwesen ohne Medienbrüche, Web-Commerce und Allchannel funktionieren nicht ohne medienneutrales Formularwesen.

Als Systemverantwortliche/r wissen Sie, dass Programmierer nur die zweitbesten Designer sind. Und Ihnen ist bewusst, dass billige Standard-Templates der teuerste Feind der Performance sind. Deshalb setzen Sie überall dort auf individuelle Lösungen, wo Design die Performance verbessert.